Das Herz voller Träume (Englische Broschur)

ISBN/EAN: 9783963620386
Sprache: Deutsch
Umfang: 314 S.
Format (T/L/B): 2.8 x 20.5 x 13.6 cm
Einband: Englische Broschur
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Megan Jacobs hatte großes Glück. Nach Jahren des Wartens hat sie tatsächlich ein neues Herz bekommen. Endlich kann das wahre Leben beginnen. Doch der Neuanfang gestaltet sich schwieriger als gedacht. Megan verharrt lieber im Vertrauten, als sich hinaus ins Unbekannte zu wagen. Als die Eltern ihrer Herzspenderin ihr jedoch das Tagebuch ihrer Tochter schenken und sie darin eine Liste mit 25 Dingen findet, die das Mädchen gerne tun wollte, kommt ihr eine verrückte Idee. Was, wenn sie all diese Dinge macht? Und so reist sie zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, einer Karrierefrau, die sie immer um ihr scheinbar so perfektes Leben beneidet hat, einmal um die Welt. Sie besichtigt den Taj Mahal, läuft mit den Stieren in Pamplona um die Wette und fragt sich, wie sie den Mut aufbringen soll, im Regen einen Fremden zu küssen. Doch können die Träume einer anderen wirklich ihr Leben verändern? Ein wundervoller Roman, der einem ganz neu vor Augen schreibt, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Lindsay Harrel hat Journalismus und Englische Literatur studiert. Zusammen mit ihrem Mann, ihren zwei kleinen Kindern und zwei Golden Retrievern lebt sie in Arizona. Es ist ihr ein Herzensanliegen, mit ihren Romanen all denen neue Hoffnung zu geben, denen diese irgendwie abhanden gekommen ist, und darauf hinzuweisen, dass Gott in einem ganz gewöhnlichen Leben Außerordentliches zu vollbringen vermag.
Kapitel 1 1. Juni Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte Megan Jacob sich beinahe mutig. Ihre Hände hielten das Lenkrad noch ein bisschen länger umklammert als nötig, bevor sie ihren Ford Focus in die Parkposition schaltete und den Motor ausstellte. Der Parkplatz vor dem Festsaal war voll und die Leute schlenderten in Smokings und Ballkleidern auf den Eingang zu, bereit für die Benefizveranstaltung. Megan hoffte inständig, dass Caleb unter ihnen war. Gleichzeit hoffte sie, dass er nicht dabei war. Aber genau deshalb war sie ja hier. Nicht, dass eine Fundraising-Veranstaltung für genau das Krankenhaus, in dem sie ihre Herztransplantation erhalten hatte, nicht auch so einen Besuch wert gewesen wäre, aber trotzdem hatte sie die Einladung nur deshalb in letzter Minute noch angenommen, weil sie auf Facebook gesehen hatte, dass ihr alter Krankenhauskumpel an diesem Wochenende zu Hause war. Es wurde Zeit, dass sie sich bei ihm entschuldigte. Megan atmete aus und klappte den beleuchteten Spiegel in der Sonnenblende herunter. Ihr naturbraunes Haar umrahmte in Wellen ihr Gesicht. In den letzten dreieinhalb Jahren nach der Operation hatte sie deutlich zugenommen und sah jetzt gesünder aus als je zuvor. Würde Caleb den Unterschied bemerken? Ihre zitternde Hand berührte den tiefen runden Ausschnitt ihres roten Satinkleides. Dabei fanden ihre Finger die Narbe, die vom Halsansatz bis fast bis zum Bauchnabel reichte. Die Ärzte hatten gesagt, sie würde mit der Zeit verblassen. Aber mehr als drei Jahre später war sie so gut sichtbar wie eh und je, wie eine dicke weiße Raupe, die sich nie bewegte. Megan nahm den glatten, leichten Schal, der auf dem zugemüllten Beifahrersitz lag, und überlegte einen Augenblick lang, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn sie ihn dort liegen ließe. Aber dann seufzte sie, schlang den Schal um ihren Hals und band ihn so, dass er die Narbe verdeckte. Als sie sich noch einmal nach rechts beugte, um ihre kleine Handtasche zu nehmen, berührte ihre Hand den Brief, den sie letzte Woche bekommen hatte - noch immer konnte sie sich nicht überwinden, etwas deswegen zu unternehmen. Megan legte eine Zeitschrift darauf, die im Fußraum des Wagens lag. Über den Brief würde sie später nachdenken. Jetzt musste sie sich darauf konzentrieren, Caleb Watkins zu finden. Sie öffnete die Wagentür und stieg in den abendlichen Sonnenschein von Minnesota aus. Auf ihren nagelneuen Pfennigabsätzen wackelte sie ein wenig. Jetzt, wo der Sommer endlich da war, wurden die Tage länger. Der Winter war in diesem Jahr hartnäckiger gewesen als sonst und selbst Anfang Mai hatte es noch etwas Schnee gegeben. Megan liebte alle Jahreszeiten, aber mit dem Winter fühlte sie sich besonders verbunden. Vielleicht, weil sie ihn am besten verstand - der Schnee bedeckte den Erdboden und begrub ihn unter sich, wo er darauf wartete, dass etwas geschah. Dass etwas wuchs. Manchmal schien es ihr, als würde sie ihr ganzes Leben lang warten. Winzige Kiesel knirschten unter ihren Absätzen, als sie sich der Halle näherte. Klassische Musik drang an ihr Ohr. Einige andere Gäste hatten sich an der Tür versammelt, wo ein großes Schild darauf hinwies, dass sie am richtigen Ort war. Megan begrüßte die Empfangsdamen am Eingang und wurde von einem prunkvollen Raum verschluckt, in dem mindestens dreißig runde Tische jeweils mit einer schwarz glänzenden Tischdecke versehen waren, einer kunstvollen Dekoration aus Gold und Blumen, acht Tischsets und Platzkarten. Zwischen diesen Tischen liefen die Gäste herum, die bereits eingetroffen waren, fanden sich in kleinen Gruppen und nahmen sich Champagnerflöten oder Weingläser. Die Bedienungen kamen mit Silbertabletts durch eine Schwingtür auf der linken Seite und boten den Gästen Horsd'oeuvres an. Ein schwacher Duft von scharf angebratenem Rindfleisch drang jedes Mal aus der Küche herein, wenn ein Kellner durch die Tür verschwand oder hereinkam. Sie zwang sich dazu, einen Fuß vor den anderen zu setzen, während sie verstohle

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Ausgabe: 26/2019